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  • Titel
    Auswirkungen von Meliorationstiefe, Substrattyp und Baumart auf die Humus- und Bodenentwicklung sowie Blatt- und Nadelspiegelwerte von Jungbeständen schwefelsaurer Kippenböden
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    21 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8541
  • Datensatznummer
    200090241
  • Quelle
  • Abstract
    Die Auswertung der >20- bis 41-jährigen forstlichen Rekultivierungsversuche ergab, daß die Boden- und Humusentwicklung in den Kippen-Forstökosystemen sowie die Ernährungssituation der Nadel-/Laubbaumarten weniger von der Meliorationstiefe als vielmehr von der Höhe und Verteilung der meliorativen CaO-Gabe in der bearbeiteten Bodenschicht, den Basensättigungsverhältnissen in der oberen 30 cm mächtigen Bodenschicht, dem Kippsubstrattyp und der Baumartenwahl beeinflußt werden. Die wichtigste Voraussetzung ist, daß die applizierte CaO-Gabe dem aus der Säure-Basen-Bilanz für eine 60 cm mächtige Substratschicht berechneten Kalkbedarf entspricht und 20 - 30 cm tief in den Boden eingearbeitet wird. Die Vertiefung des Meliorationshorizontes auf 60 cm schafft günstigere waldbauliche Rahmenbedingungen und bewirkt in der Folgezeit N-reichere sowie S-ärmere Humusauflagen. Meliorationstiefen von 100 cm wirken sich nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht fördernd auf das Waldwachstum, den Ernährungszustand der Kippenerstauforstungen sowie auf die Humus- und Bodenentwicklung aus. Abschließend werden einige wenige Bedingungen des Laubbaumanbaues und des Waldumbaues bei niedrigen Basensättigungen der Humusauflagen diskutiert.