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  • Titel
    Sequentially extracted phosphorus fractions in peat-derived soils
  • Paralleltitel
    Sequenziell extrahierte Phosphor-Fraktionen in Böden aus Torfen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    43 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200089777
  • Quelle
  • Abstract
    Aus torfbürtigen Böden (Niedermoore und Gleye) von acht Standorten in Sachsen-Anhalt (Deutschland) wurden Phosphor(P)-Formen sequenziell extrahiert, um generelle Unterschiede in den P-Pools von mineralischen und organischen Böden herauszufinden und den Einfluss der Torfhumifizierung und -oxidation im Zusammenhang mit der Landnutzung und Bodenbearbeitung auf den P-Status von Böden zu untersuchen. Dazu wurde die P-Fraktionierung nach Hedley et al. (1982) an 29 Bodenproben mit sehr unterschiedlichen chemischen Eigenschaften durchgeführt. Die Oberböden der Niedermoore enthielten höhere Gehalte an Total-P (Pt) (1345 666 mg kg®Ü) als die Oberböden der Gleye (648 237 mg kg®Ü). Während in den carbonatfreien Niedermoorböden die NaOH-Po-Fraktion (0-46 % von Pt). Alle Niedermoorböden wiesen hohe Anteile von Residual-P (13-93 % von Pt) auf. Die Niedermoorböden unterscheiden sich prinzipiell von den Mineralböden durch höhere Gehalte und Anteile von Po und labilen P-Fraktionen. Regressionsanalysen ergaben, dass schwach kristalline pedogene Oxide und die organische Substanz die Bindungspartner sowohl für die extrahierbaren als auch für die nichtextrahierbaren P-Formen sind. Intensive Landnutzung fördert die Torfhumizierung und -oxidation und führt zu einer Anreicherung von labilen P-Fraktionen (Austauscherharz-extrahierbares P, NaHCO3-Pi und NaHCO3-Po). Diese Veränderungen der P-Formen müssen bei einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Niedermoor-Landschaften berücksichtigt werden.