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  • Titel
    Infektionsfähigkeit der Askosporen und Konidien von Apiognomonia quercina an Eichen
  • Paralleltitel
    Infection ability of ascospores and conidia of Apiognomonia quercina on oaks
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    1255
  • Datensatznummer
    200089434
  • Quelle
  • Abstract
    Die Infektionsfähigkeit von Apiognomonia quercina (Anamorph: Discula quercina), dem Erreger der Anthraknose an Eichen, wurde untersucht. Zwei Jahre alte Pflänzchen von Quercus cerris. Quercus pubescens und Quercus robur wurden mit den beiden infektiösen Formen inokuliert, nämlich Suspensionen der Askosporen (10 hoch 5/ml) und Konidien (10 hoch 5/ml). Die Inkubation erfolgte unter kontrollierten Bedingungen in Klimakammern in zwei Tag/Nacht-Bereichen: 1. 16/8-h Photoperiode; 22/18°C; rel. Luftfeuchtigkeit 40/65%; 20000/0 1x und 2. 14/10-h Photoperiode; 18/15°C; rel. Luftfeuchtigkeit 50/75%; 10000/0 1x. Askosporen führten an allen Eichenarten zu vermehrten Infektionen im Vergleich zu Konidien. Die Erfassung des Befalls erfolgte durch Bestimmung der infizierten Blattflächen an sechs Blättern (apikal, medial und basal) pro Pflanze. Die zuerst genannten Klimabedingungen erwiesen sich als optimal für beide Formen des Pathogens. Die Varianzanalyse bestätigte die hoch signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Formen und zwischen beiden Klimaregimen. Quercus cerris erwies sich als anfälligste Art. Jüngere, 18 Tage alte Blätter waren anfälliger als 31 Tage alte Blätter. Die Bedingungen für Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Lichtintensität, die sich im Test als optimal erwiesen, entsprechen denen in Zentralitalien im Frühjahr.