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  • Titel
    Policy-Netzwerkanalyse zum Steiermärkischen Baugesetz 1995
  • Paralleltitel
    Policy-Network Analysis of the Styrian Building Regulation 1995
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    7 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200089260
  • Quelle
  • Abstract
    Vertreter der Forst- und Holzwirtschaft beklagen seit langem rechtliche Einschränkungen der Holzverwendung im Bauwesen. In den letzten Jahren konnen sie aber z.T. sehr erfolgreich ihre Interessen im Zuge der Novellierung der Landesbauordnungen durchsetzen. Im vorliegenden Beitrag untersuchen wir in einer Policy-Netzwerkanalyse die Entstehung des Steiermärkischen Baugesetztes 1995. Dabei konzentrieren wir uns auf den Prozess der Interessenvermittlung im Zuge der Politikformulierung. Im Mittelpunkt stehen die Interessen, die Beziehungen und der Einfluss der Akteure. Die Ergebnisse zeigen, dass holzwirtschaftliche Verbände eine zentrale Stellung in den Policy-Netzwerken eingenommen haben, während Vertreter konkurrierenderf Interessen eher am Rande der Netzwerke positioniert waren. Die Verbände der Forst- und Holzwirtschaft wurden frühzeitig aktiv, um gemeinsame Standpunkte und Strategien abzustimmen. Dazu bot die Arbeitsgemeinschaft "Proholz-Steirischer Holzwirtschaftsrat" eine gute Plattform. Darüber hinaus wurden die Forderungen der Holzwirtschaft von vielen Akteuren außerhalb des Sektors unterstützt.