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  • Titel
    Resistenzprüfung gegen Microcyclus ulei bei 36 Hevea-Klonen und Zusammenhang mit deren Fähigkeit, Scopoletin und Lignine zu akkumulieren
  • Paralleltitel
    Evaluation of the resistance of 36 Hevea clones to Microcyclus ulei and relation to their capacity to accumulate scopoletin and lignins
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    39 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200089160
  • Quelle
  • Abstract
    In einer Klimakammer wurden 36 Hevea-Klone mit Konidien von Mcrocyclus ulei, dem Erreger einer Blattkrankheit (South American Leaf-blight), inokuliert. Während des Infektionszyklus wurden folgende Merkmale als Ausdruck der Krankheitsresistenz erfasst: Latenzzeit, Infektionszeit, Grösse der Läsionen, prozentualer Anteil der befallenen Blattfläche, Anzahl Läsionen, Intensität der Sporenproduktion und Zeitraum bis zur Bildung stromatischer Strukturen. Aufgrund dieser Resistenzmerkmale konnten die Klone gut voneinander unterschieden werden. Die wichtigsten und am stärksten miteinander korrelierten Merkmale waren Sporenproduktion, Grösse und Anzahl der Läsionen und der Anteil (%) befallener Blattfläche. Andere Merkmale waren nur schwach miteinander korreliert, wie der Zeitraum bis zum Erscheinen stromatischer Strukturen mit allen anderen Merkmalen und Latenz- und Infektionsperiode mit der Läsionsgrösse sowie die Grösse mit der Dichte der Läsionen. Bei einem zukünftigen Sortenscreening sollten deshalb vor allem die geschädigte Blattfläche und die Sporenproduktion berücksichtigt werden. Die Klone wurden auch auf ihre Fähigkeit geprüft, an den Infektionsstellen Scopoletin (ein Phytoalexin von Hevea) und Lignine zu produzieren. Es wurde eine starke Korrelation zwischen der Scopoletin-Akkumulation und der Klon-Resistenz gefunden. Zusätzlich war eine starke Ligninanhäufung oft mit einer längeren Zeitdauer bis zum Erscheinen stromatischer Strukturen assoziiert. Diese beiden physiologischen Reaktionen könnten bei verschiedenen Klonen die Entwicklung des Pilzes hemmen. Trotzdem konnte die Scopoletin- oder Ligninakkumulation allein nicht das Verhalten aller Klone erklären.