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  • Titel
    Die Argininammonifikation: Bestimmung der mikrobiellen Aktivität oder des Stickstoff-Status in Böden?
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    11 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14488
  • Datensatznummer
    200088107
  • Quelle
  • Abstract
    Die These, die zu diesem Teil führte, ergab sich aus dem Vergleich verschiedener mikrobieller Parameter, die für sieben verschiedene Oberböden im Rahmen der "Ökosystemforschung im Bereich der Bornhöveder Seenkette" bestimmt wurden. So wurden in einem Feuchtgrünland eine niedrige Argininammonifikation bei hohen Gehalten an mikrobieller Biomasse und weiteren mikrobiellen Aktivitätsparametern festgestellt. Auch in den Oberböden des Buchen- und Erlenwaldes (unterhalb einer Humusauflage) waren im Vergleich zu denen zweier Ackerstandorte, eines Hanggrünlands und eines Erlenbruchs niedrige Argininammonifikatiosraten in Relation zur mikrobiellen Biomasse zu beobachten. Aus dem Verhältnis von Arginiammonifikation zur mikrobiellen Biomasse sowie von Basalatmung zu Arginiammonifikation wurde eine verstärkte Stickstoff-Immobilisierung abgeleitet. Die Arginiammonifikation war bei Zugabe einer gut verfügbaren Kohlenstoffverbindung (Glucose) erniedrigt, was als Folge eines erhöhten Stickstoffbedarfs gewertet werden kann. Niedrige Arginiammonikationsraten können auf eine schlechte Verwertung von Arginin durch die mikrobiellen Populationen hindeuten, möglicherweise in Verbindung mit spezifischen Bodeneigenschaften jedoch auch als hoher Bedarf der Bodenmikroflora an Stickstoff gewertet werden.