- TitelStrategie Wald und Wild für den Kanton Appenzell Ausserrhoden : Grundlagen zu einem kantonalen Konzept zur Verhütung von Wildschäden und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Wildtiere
- ParalleltitelStrategic plan for forest and game in the canton of Appenzell Ausserrhoden = Stratégie "Forêt-gibier" du canton d'Appenzell Rhodes-Extérieures = Bases d'un concept cantonal de prévention des dégâts dus au gibier et d'amélioration des conditions de vie de la faune
- Verfasser
- Erscheinungsjahr2001
- Illustrationen12 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur629
- Datensatznummer200088027
- Quelle
- AbstractDie sehr intensiv genutzte Kulturlandschaft des Kantons Appenzell A.Rh. bietet Rehen, Gämsen und Rothirschen nur noch sehr eingeschränkte Lebensmöglichkeiten. Das grosse Nahrungsangebot des offenen Grünlandes steht den freilebenden Huftieren nur während ganz kurzer Zeit zur Verfügung. Die intensive touristische Nutzung oberhalb der Waldgrenze verdrängt die Wildtiere in den Wald. Die Verbissbelastung der Wälder am Fuss des Säntismassivs ist ausserordentlich hoch. Im Umgang mit Reh- und Gamspopulationen und ihren Lebensräumen werden die Regeln der Nachhaltigkeit nicht in allen Punkten eingehalten. Die Strategie setzt auf eine Extensivierung von Grünland-Flächen im Verbund mit Waldrändern, Hecken und Bachufern sowie auf neue Jagdstrategien. Für touristische Aktivitäten wird eine räumliche Beschränkung, für die Wanderer vor allem ein Weggebot gefordert. Die Organisation der wildökologischen Überwachung und die Entscheidungen bei der Jagdplanung sind an die Ziele anzupassen, das Wohlbefinden der Wildtiere zu erhöhen und die Naturverjüngung bzw. die natürliche Baumartenzusammensetzung der Wälder zu sichern.
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