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  • Titel
    Rauhfusshühner im Appenzellerland: Vorkommen, Bestandesentwicklung und Schutzmassnahmen
  • Paralleltitel
    Grouse in Appenzellerland: Occurrence, development of population and protective measures = Tétraonidés en Appenzell: présence, évolution des populations et mesures de protection
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    28 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200087743
  • Quelle
  • Abstract
    Die Auerhuhnpopulation in der Nordostschweiz ist von grosser Bedeutung für das Überleben der Art am Alpennordhang. Bis in die Fünfzigerjahre wurde sie als genügend stark angesehen. Die Veränderung der Landschaft führte jedoch in der Zwischenzeit zu einer starken Schrumpfung und Verinselung der vorhandenen Kleinpopulationen oder sogar zu ihrem Aussterben. Das Birkhuhn scheint derzeit demselben Schicksal entgegenzusehen. Das Haselhuhn ist in Appenzell A.Rh. höchstwahrscheinlich ausgestorben, in Appenzell I.Rh. und im Toggenburg ist es sehr selten geworden. Die Alpenschneehuhnpopulation am Alpstein ist ebenfalls stark rückläufig. Mit der Schutzverordnung und dem Schutzplan für die Moorlandschaft Schwägalp, namentlich aber mit dem darin enthaltenen Weggebot, hat der Kanton Appenzell A.Rh. den ersten Schritt zur Steuerung der touristischen Nutzung getan. Neben der Verminderung der Störungen wird auch eine wirksame Kontrolle von Beutegreifern (Fuchs, Rabenkrähe, Kolkrabe) gefordert. Zur Vernetzung von Auerhuhnlebensräumen und zur Hebung ihrer Qualität sind grossflächig besondere waldbauliche Massnahmen erforderlich.