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  • Titel
    Neue Erkenntnisse zur Synsystematik der Buchenwälder
  • Paralleltitel
    New results on the syntaxonomy of Central European beech forests
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    5 Abb., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12818
  • Datensatznummer
    200086202
  • Quelle
  • Abstract
    Die Mannigfaltigkeit der europäischen Buchenwälder stellt seit jeher eine Herausforderung für die syntaxonomische Forschung dar. Unterschiedlichste theoretische Konzepte und methodische herangehensweisen führten zu ebenso unterschiedlichen und oft genug inkompatiblen Gliederungsvorschlägen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war eine syntaxonomische Revision der südmitteleuropäischen Buchenwälder unter Einschluss der Kernbereiche der illyrischen Zone. Es wurden 5815 Einzelaufnahmen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Kroatien sowie kleiner Teile von Frankreich, Belgien, Polen, der Slowakei und Italien ausgewertet. Eine TWINSPAN-Klassifikation des Gesamtdatensatzes ergab weitgehende Übereinstimmungen mit dem klassischen mitteleuropäischen Gliederungskonzept, welches drei Großgruppen innerhalb der Buchenwälder unterscheidet: Wärmeliebende Buchenwälder (Cephalanthero-Fagenion s.l.), Mittlere Buchenwälder (Eu-Fagenion s.l.) und Bodensaure Buchenwälder (Luzulo-Fagenion s.l.). Innerhalb dieser Gruppen lassen sich nach der Seehöhe, dem Standort und der Geographie eine Reihe von Assoziationen unterscheiden. Rein geographisch definierte Verbände oder Unterverbände, die eine Vielzahl von standörtlichen und altitudinalen Typen umfassen (z.B. Aremonio-Fagion = 'Fagion illyricum'), entsprechen nicht den natürlichen Ähnlichkeitsmustern und müssen verworfen werden.