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  • Titel
    Humification indices of water-soluble fulvic acids derived from synchronous fluorescence spectra - effects of spectrometer type and concentration
  • Paralleltitel
    Humifizierungsindizes wasserlöslicher Fulvinsäuren abgeleitet aus Synchronfluoreszenzspektren - Einfluss des Spektrometertypes und der Konzentration
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    38 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200086023
  • Quelle
  • Abstract
    Die hohe Variabilität der gelösten organischen Substanz (DOM) im Freiland (Konzentration, Zusammensetzung) erfordert Charakterisierungsmethoden, die die Analyse einer hohen Probenanzahl zulassen. Das Ziel der Arbeit war, die Einflüsse des Spektrometertyps und der Konzentration an gelösten organischen Kohlenstoff (DOC) auf Humifizierungsindizes von wasserlöslichen Fulvinsäuren (FAs) zu quantifizieren, die aus Synchronfluoreszenzspektren abgeleitet wurden. Damit sollte eine Voraussetzung für eine breitere Anwendung dieser Methode zur Charakterisierung von DOM geschaffen werden. Wir untersuchten 3 Standard-FAs von der IHSS und 24 wasserlösliche FAs aus unterschiedlichen Kompartimenten eines Niedermoorgebietes mit 2 Spektrometern. Die Kurvenverläufe der Synchronfluoreszenzspektren waren für alle untersuchten FAs ähnlich. Unterschiede in den Spektren der untersuchten FAs konnten so mit den Humifizierungsindizes (Bandenverhältnisse) beschrieben werden. Trotz Differenzen in der Lage der Banden- und Schultermaxima zwischen den Spektren, aufgenommen mit den beiden Fluoreszenzspektrometern, korrelierten die Humifizierungsindizes zwischen beiden Geräten sehr gut. Die absoluten Werte der Indizes, ermittelt an den zwei Spektrometern, können aber erst nach der Korrektur der Spektren unter Nutzung einer Standardsubstanz verglichen werden. Die Humifizierungsindizes sind linear abhängig von der DOC-Konzentration mit einem probenabhängigen Anstieg. Deshalb empfehlen wir die Nutzung einer einheitlich niedrigen DOC-Konzentration von 10 mg C l®Ü für die Spektrenaufnahme von Proben aus Kompartimenten mit normalerweise niedrigen DOC-Konzentrationen (aquatische Proben, Bodenlösungen). Diese Konzentration ist ein Kompromiss zwischen eienr niedrigen Absorption zur Minimierung einer Spektrenverzerrung durch "Filtereffekte" bei gleichzeitig ausreichenden Signal-Rausch-Verhältnis.