- TitelNaturgefahren - vom Einzelbild zur Gesamtbetrachtung : Dargestellt anhand ausgewählter Beispiele der Vergangenheit und mit Bezug zu laufenden Aktivitäten : Forstwissenschaften im Wandel - neue Methoden für tragfähige Lösungen
- ParalleltitelNatural hazards - from single events to complete coverage = Dangers naturels - d'une image ponctuelle à une vision globale
- Verfasser
- Erscheinungsjahr2001
- Illustrationen17 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur629
- Datensatznummer200085652
- Quelle
- AbstractUnsere Gesellschaft muss im Umgang mit Naturereignissen die wichtigen technischen, wirtschaftlichen, sozioökonomischen und landschaftlichen Aspekte einbeziehen. Betroffen von Naturgefahren ist vor allem der Alpenraum. Hier ist ohne eine wissenschaftlich genügend fundierte, wirtschaftlich tragbare Sicherheit vor Naturgefahren kaum eine erfolgreiche Entwicklung möglich. Wichtig ist bei der Wahl von Schutzmassnahmen vor Naturgefahren, dass 1. alle relevanten Naturgefahren in einem Gebiet nicht einzeln, sondern gesamthaft betrachtet werden; 2. die Betrachtungsebene auf alle Stufen (lokal, regional, kantonal, national) ausgedehnt wird; 3. aufgrund von Risikoüberlegungen eine gezielte und effiziente Wahl aus dem Angebot an planerischen, baulichen, biologischen und temporären Massnahmen getroffen wird; 4. in einer gesamtheitlichen Betrachtung das Landschaftsbild berücksichtigt und die natürlichen Ressourcen wie der Schutzwald gut mit einbezogen werden; 5. den gegenüber vergangenen Zeiten stark geänderten Sicherheitsbedürfnissen (z.B. die möglichst permanente Verfügbarkeit der Verkehrsverbindungen) sinnvoll entsprochen wird; 6. Schutzkonzepte flexibel gestaltet werden können, um der Dynamik bei den Naturgefahren und bei der Raumnutzung angepasst zu begegnen.
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