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  • Titel
    Zur Bestandssituation des Feldhasen (Lepus europaeus Pallas) in Bayern
  • Paralleltitel
    On the population of the European brown hare (Lepus europaeus Pallas) in Bavaria = La situation numérique du Lièvre (Lepus europaeus Pallas) en Bavière
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    20 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200085289
  • Quelle
  • Abstract
    Im Jahre 1999 wurden in zwei Zählperioden (Ende Februar bis Mitte April; Anfang Oktober bis Mitte November vereinzelt auch bis in den Dezember) mit der Scheinwerfermethode (Pegel 1986) die Feldhasen gezählt. An der Zählung haben sich 305 Reviere aus 56 bayerischen Landkreisen beteiligt. Die aus den Zähldaten errechneten Dichten der Feldhasen bewegten sich zwischen 3 und 83 Hasen pro km¬ im Frühjahr und zwischen 1,2 und 147,5 Hasen pro km¬ im Herbst (Bezugsfläche = Taxationsfläche). Die höchsten Dichten wurden in den Naturräumen Maintal, Mittelfränkisches Becken, Frankenhöhe, Nördlinger Ries, Dungau und Unteres Inntal festgestellt. Die Auswertung von Daten aus einzelnen Revieren, die seit 1996 Zählungen von Feldhasen durchführen, zeigt eine stetige Zunahme der Stammbesätze im Frühjahr. Mit Hilfe einer statistischen Analyse haben sich positive Korrelationen zwischen der ermittelten Hasendichte und verschiedenen Faktorenkomplexen ergeben. Demnach steigt die Hasendichte mit der Klimagunst, dem Anteil an landwirtschaftlicher Nutzfläche bzw. Getreideanbaufläche sowie dem Strukturreichtum der landwirtschaftlichen Fläche. Weitergehende Aussagen zur Landnutzung lassen sich treffen, wenn sämtliche Daten zur Landnutzung zur Verfügung stehen.