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  • Titel
    Edellaubhölzer als Thema der Waldveredelung : Jahrestagung der Arbeitgemeinschaft für Waldveredelung und Flurholzanbau
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4201
  • Datensatznummer
    200084408
  • Quelle
  • Abstract
    Für den Exkursionsteil bei Mayr-Melnhof-Saurau sei auf Kernsätze von OFM Prof. Dipl.-Ing. Fürst hingewiesen. Ökonomie und Ökologie sollen zu einer Einheit werden. Man muss dem Wild Äsungspflanzen anbieten (Weiden, dienende Laubbaumarten), dann bleiben die werteschaffenden Baumarten ohne (größere) Schäden. Fegol streichen ist in manchen Revierteilen notwendig z.B. bei Esche und Ahorn um vor Fegeschäden zu schützen. Auch Einzelschutz ist manchmal notwendig, weil Zäune womöglich vermieden werden sollen. Die ARGE für Waldveredelung und Flurholzanbau war schon Jahre 1977 zu ihrer Jahrestagung in der Steiermark. Damals ist neben dem Douglasien-Schwerpunkt schon der Anbau von Edellaubhölzern gefordert worden. Bei einem Fragebogen wurden damals in der Reihenfolge die Baumarten Eiche, Bergahorn, Esche, Linde, Vogelkirsche, Schwarz- und Walnuss als förderungsnotwendig genannt. Es ist in den letzten zwei Jahrzehnten schon viel in dieser Richtung geschehen. Wenn man das Schlagwort "Forstliche" Keimruhe" mit einkalkuliert, dann kann man sagen: wir sind am richtigen Weg. Sowohl im Forstbetrieb Mayr-Melnhof-Saurau wie auch im land- und forstwirtschaftlichen Gut Vasoldsberg haben wir Jungbestände gesehen, die einen wesentlichen Anteil von Edel-Laubhölzern zeigten. Der Mischwald auch mit edlen Laubhölzern ist im Kommen.