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  • Titel
    Einfluss freilebender Wiederkäuer auf die Verjüngung des Schweizer Waldes
  • Paralleltitel
    Influence of Wild-Living Ruminants on the Regeneration of the Swiss Forest
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    57 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200082859
  • Quelle
  • Abstract
    Frühere, meist gutachtliche Erkenntnisse zur Beeinträchtigung der Waldverjüngung durch freilebende Wiederkäuer sind heute in der Schweiz durch Zahlen aus sehr zahlreichen Verbiss- und Jungwaldinventuren ersetzt. Im Praxistest haben sich Verbissprozente als geeigneter Weiser für die Wildschadensituation herausgestellt. Damit hat man heute ein objektiveres und differenzierteres Bild von der Situation. Insgesamt hat der Wildschaden an der Waldverjüngung im Schweizer Wald in den vergangenen 25 Jahren nicht abgenommen. Bei seiner Bewertung ist aber eine gewisse Nüchternheit eingekehrt. Im Mittelland hat man inzwischen Wege zur Konfliktlösung gefunden. Im Gebirgswald wurden einige besonders gravierende Fälle von Wildschäden am Wald mit problemorientierten Abschüssen und Lebensraumverbesserungen entschärft. Lokal hat sich auch die Ausbreitung des Luchses positiv ausgewirkt. Über weite Teile des Schweizer Gebirgswaldes befriedigt jedoch die Situation nach wie vor nicht. Ein besonderes Problem stellt die Verjüngung der Tanne dar. In vielen Gebieten kann sie sich seit Jahrzehnten ohne technische Schutzmassnahmen nicht mehr verjüngen.