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  • Titel
    Discula quercina als Endophyt absterbender Exemplare von Quercus cerris
  • Paralleltitel
    Endophytic presence of Discula quercina on Declining Quercus cerris
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    18 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5448
  • Datensatznummer
    200082643
  • Quelle
  • Abstract
    An zwei Standorten wurde untersucht, ob Discula quercina in ruhenden Knospen und Zweigen absterbender Zerr-Eichen (Quercus cerris) vorkommt. Dabei wurden neben D. quercina verschiedene Pilze isoliert - darunter einige Endophyten-, die ebenfalls zur Eichen-Mykoflora gehören: Acremonium spp., Diplodia mutila, Phomopsis quercina, Hypoxylon mediterraneum, Cylindrocarpon sp., Phoma cava und Trichoderma viride, außerdem einige seltener vorkommende Arten. Die Verteilung dieser Pilze hing offenbar weder von der Höhenlage der Versuchsstandorte (Meereshöhe und 600 m über N.N.) noch von der unterschiedlichen Zusammensetzung der Vegetation der Versuchsstandorte ab. D. quercina wurde sowohl aus den Zweigen 18,02% aus Holzgewebe; 5,82% aus Rindengewebe) als auch aus den Knospen (11,62% Embryo; 14,55% Knospenschuppen) isoliert. Die Ergebnisse zeigen, daß D. quercina in Symbiose mit der Wirtspflanze leben kann. Die Besiedlung der oberirdischen Teile von Q. cerris ist durch eine Infektion mit windbürtigem Inokulum möglich, doch eine Infektion der Blätter kann auch durch überwinterndes Myzel erfolgen, das hauptsächlich von den Knospen, in geringerem Maße aber auch von den Zweigen zu den Blättern gelangt.