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  • Titel
    Herstellung eines polyklonalen Antikörpers für Phellinus pini und Prüfung seiner diagnostischen Verwendbarkeit
  • Paralleltitel
    Production of a polyclonal antibody to Phellinus pini and examination of its potential use in diagnostic assays
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    19 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200082569
  • Quelle
  • Abstract
    Zur Unterscheidung zwishcen Phellinus pini, Inonotus tomentosus und Inonotus circinatus wurde ein polyklonaler Antikörper gegen den N-terminalen Teil eines 25-kDa Proteins hergestellt, das für P. pini spezifisch ist. Die Eignung dieses polyklonalen Antikörpers gegen ein synthetisches N-terminales Peptid von diesem Protein wurde mittels Western-Blot, indirekt ELISA und Hemmungs-ELISA-Techniken überprüft. Mit Hilfe von HPLC mit Phasenumkehr wurde festgestellt, dass das als Immunogen dienende synthetische N-terminale Peptid zu über 80% rein war. Nach der Immunisierung wurden zu drei verschiedenen Zeitpunkten Antiseren gewonnen. Die Antikörper wurden aus dem rohen Antiserum mittels Immunoaffinitäts-Gelchromatographie gereinigt. Nach eindimensionaler SDS-PAGE ergab sich mittels Western-Immunoblot, dass der polyklonale Antikörper I von P. pini das Immunogen (25 kDa-Protein) - von einer einzigen Ausnahme abgesehen - in allen P. pini-Isolaten nachwies, aber in keinem der Isolate von I. tomentosus und I. circinatus. Trotzdem stellten Kreuzreaktionen ein Problem dar, weil der polyklonale P. pini Antikörper I bei fast allen Isolaten der anderen Arten auch mit Banden von anderem Molekulargewicht reagierte. mit dem indirekten ELISA-Nachweis tendierten die P. pini-Isolate zu einer höheren Affinität mit dem polyklonalen Antikörper als die Nicht-Zielarten, aber es trat doch eine gewisse Kreuzreaktion auf. mit dem Hemmungs-ELISA-Test, der mit unterschiedlichen Antigen-Konzentrationen durchgeführt wurde (1,56-400 ng/100 öl) konnten P. pini und die beiden Inonotus-Arten nicht klar unterschieden werden. Die beim I. tomentosus-Isolat 52 festgestellt geringe Kreuzreaktivität (9%) wurde auch im indirekten ELISA-Test beobachtet. Das P. pini-Isolat 41 zeigte in allen drei Testverfahren die höchste antigene Wirkung. Trotz der Kruezreaktivität ist der Antikörper in Western-Blots für die Diagnose der meisten P. pini-Isolate geeignet.