Titel
Ergebnisse freiwilliger Heckenpflanzungen im Muensterland (Nordrhein-Westfalen)
Verfasser
Erscheinungsjahr
1994
Illustrationen
16 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
8630
Datensatznummer
200082204
Quelle
Abstract
Bei der immer noch fortschreitenden Verarmung der Landschaft an kleineren Gehoelzbestaenden wie Hecken und Feldgehoelzen stellen freiwillige Pflanzmassnahmen eine Moeglichkeit zur Wiederanreicherung der Agrarlandschaft mit diesen Elementen dar. Am Beispiel von Heckenpflanzungen aus den letzten 30 Jahren im Muensterland wird die Effizienz dieser Massnahmen unter besonderer Beruecksichtigung ihrer oekologischen Bedeutung untersucht. Der aktuelle Zustand, die Funktion und Struktur von ueber 500km Hecken werden bewertet. Ein Vergleich alter und neuer Hecken ergibt deutliche Unterschiede in der Artenzusammensetzung sowohl bei den Gehoelzen als auch in der Krautschicht. Die Annahme neuer Hecken als Brutbiotop durch Voegel erfolgt unter optimalen Bedingungen nach 4-5 Jahren. Bei der Nistplatzwahl werden Dornstraeucher wie Weissdorn oder Schlehe stark bevorzugt. Insgesamt koennen freiwillige Pflanzmassnahmen zu einer Anreicherung der Agrarlandschaft beitragen. Dennoch muss dem Erhalt und der Pflege alter Strukturen in jedem Fall Prioritaet eingeraeumt werden.