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  • Titel
    Planung eines Schutzgebietssystems fuer einen Naturraum auf vegetationskundlicher Grundlage - Fallbeispiel Baumberge (Westfaelische Bucht)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200082065
  • Quelle
  • Abstract
    Zum charakteristischen Inventar der naturnahen und halbnatuerlichen Vegetationseinheiten gehoeren im Naturraum Baumberge fuenf verschiedene Waldgesellschaften sowie die Gesellschaften der Waldmaentel und Hecken einschliesslich ihrer Saeume, die (meist nur fragmentarisch entwickelten) bachbegleitenden Roehrichte, die Weiden und die Feuchtwiesen. Der Schutz der im Gebiet noch vorhandenen floristisch und standoertlich charakteristischen Pflanzengesellschaften wuerde die Ausweisung von fuenfzehn, zum Teil recht kleinen und isoliert voneinander liegenden Naturschutzgebieten erforderlich machen. Es wird daher vorgeschlagen, diejenigen Bereiche, in denen mehrere schutzwuerdige Gebiete relativ eng beieinander liegen, zu zwei grossflaechigen NSG zu arrondieren und diese beiden Kerngebiete durch eine Zone landwirtschaftlich extensivierter Nutzung zu verbinden. Auf diese Weise entsteht ein den gesamten Kamm der Baumberge umfassendes "Rueckgrat" fuer ein Schutzgebietssystem, in dem zwoelf der fuenfzehn hoch schutzwuerdigen Flaechen vereint sind. Die wenigen nun noch isoliert liegenden Flaechen koennen ueber die nach 20c des Bundesnaturschutzgesetzes geforderte Unterschutzstellung der Bachauen mit dem zentralen Schutzsystem verbunden werden.