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  • Titel
    Bewertung der Vermögensschäden durch die Schwammspinner-Kalamität 1993/94 im Bienwald
  • Paralleltitel
    Valuation of the depreciation caused by the gypsy moth (Lymantria dispar L.) calamity of 1993/94 in the Bienwald Forest
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    6 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12142
  • Datensatznummer
    200081946
  • Quelle
  • Abstract
    Im Bienwald sind nach der Schwammspinner-Kalamität 1993/94 in Eichenbeständen auf 546 ha erhebliche Folgeschäden entstanden. Die Behandlung eines Teils der gefährdeten Bestände mit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln konnte 1994 den Kahlfraß und somit das Risiko entstehender Folgeschäden vermeiden. Dem Waldbesitzer sind durch die Schwammspinner-Kalamität einerseits Aufwendungen für den Insektizideinsatz und andererseits nach Eintritt der Folgeschäden auf unbehandelten Flächen insbesondere Bestandeswertverluste, Mindererträge im Holzverkauf und Mehraufwände bei diversen Betriebs- und Verwaltungsmaßnahmen, wie bspw. bei der Holzernte oder der schadensbedingten Begründung von Neukulturen entstanden. Die Bewertung der Vermögensschäden durch die Schwammspinner-Kalamität ergab bereits bis 1996 einen vorsichtig kalkulierten Vermögensschaden von zusammengefaßt rund 12 Mio. DM. Ungeachtet der ökologischen Auswirkungen stehen den durchschnittlichen Behandlungskosten von 373 DM/ha die auf unbehandelten Schadflächen entstandenen Vermögensschäden von etwa 20.000 DM/ha gegenüber. Dies wird bei künftigen Kalamitäten in der Diskussion um das Für und Wider von Gegenmaßnahmen zum Schwammspinnerfraß zu berücksiichtigen sein.