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  • Titel
    Vegetationskundliche Untersuchung einer Stromleitungs-Trasse
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    10 Abb., 2 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200081746
  • Quelle
  • Abstract
    Die Flaechen unter einer 110-kV-Leitung, einer 20-kV-Leitung und enes parallel verlaufenden Streifens Hochwald werden in zwei Abschnitten (wenig geneigte, plus/minus feuchte Flaeche auf malmueberrolltem Dogger mit 4 Vergleichsflaechen und steil westexponierte warm-trockene Flaeche auf Malmkalk mit 2 Versuchsflaechen) nach floristischen und pflanzensoziologischen Gesichtspunkten untersucht. Die Ergebnisse sind in pflanzensoziologischen Aufnahmen, in Florenlisten sowie in Vegetations- und Fundortkarte festgehalten. Auf den Schneisen werden unterschiedlich dicht ausgebildete Niederwaelder, ein niederwaldartig ausgebildeter Steinschuttwald, Felsgesellschaften und stark strukturierte Komplexe aus Gebueschen, Saeumen, Staudenfluren und Magerrasenelementen aufgefunden. Der angrenzende Hochwald wird von der Buche beherrscht, teilweise finden sich schluchtwaldartige Bestaende und ein kleinflaechiger Eschenbestand. Die Artenzahlen (Farn- und Bluetenpflanzen sowie Moose) liegen auf den einzelnen Vergleichsflaechen der Schneisen um 120 bis 150, auf denen des Hochwaldes um 60, wobei alle als selten einzustufenden Arten ausser der Elsbeere, der Wildbirne und der Schuppenwurz nur auf den Schneisen vorkommen. Eine herausragende Stellung nimmt die Flaeche unter den Stromleitungen am Malm-Steilhang ein: hier finden sich die hoechste Artenzahl, die hoechste Zahl seltener Arten, die hoechste Zahl der Kartiereinheiten und die hoechsten oekologischen Wertzahlen nach Seibert.