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  • Titel
    Regionale Kohlenstoffspeicherung auf Waldstandorten in Brandenburg
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    46 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8541
  • Datensatznummer
    200081434
  • Quelle
  • Abstract
    Die vorliegende Untersuchung umfasst eine Berechnung von Groessen der regionalen Kohlenstoffspeicherung in brandenburgischen Waeldern auf der Grundlage forstlicher Erhebungsdaten. Der durchschnittliche Kohlenstoffvorrat der Dendromasse betraegt etwa 65 t/ha, 73% des Bundesdurchschnittswertes. Die geringeren Vorraete werden auf den hohen Flaechenanteil juengerer Kiefernaltersklassen zurueckgefuehrt. Auf standortskundlicher Grundlage ergibt sich ein durchschnittlicher Bodenvorrat von 89 t/ha. Die aktuelle Nettofixierung im Dendromassezuwachs als Differenz zwischen der Kohlenstoffixierung im Dendromassezuwachs und dem Kohlenstoffentzug durch Nutzung betraegt 1,5 mio. t/ha und entspricht 6% der jaehrlichen CO2-Emissionen. Diese aktuelle regionale CO2-Senke liegt in der Altersklassenverteilung und der holzmarktabhaengigen schwachen Nutzung begruendet. Glrossflaechige Erstaufforstungen koennten unter Annahme sofortiger Aufforstung einer Maximalflaeche nach 100 Jahren die jaehrliche Fixierung in der Dendromasse um 46% der aktuellen Nettofixierung erhoehen. Realistische, langfristig angelegte Aufforstungsoptionen werden innerhalb von 30 bis 60 Jahren die Nettofixierung in der Dendromasse jedoch nur um wenige Prozent des aktuellen Wertes ausweiten koennen.