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  • Titel
    Der Schluchtwald auf der "Riesn" - ein letzter naturnaher Lebensraum im Hausruckwald
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    8 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13724
  • Datensatznummer
    200081317
  • Quelle
  • Abstract
    Obwohl Kobernaußer- und Hausruckwald oftmals zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Mitteleuropas gezählt werden und man daher geneigt ist anzunehmen, hier ausgedehnte, naturnahe Waldflächen anzutreffen, sind diese heute - bedingt durch die starke "Verfichtung" des Naturraums - nur mehr in Resten vorhanden. Zu diesen "Refugien" sind abgesehen von den Buchenwäldern, auch Schluchtwaldbestände zu stellen, die man zunächst wohl kaum hier vermuten möchte, da sie in der einschlägigen Literatur kaum Erwähnung finden. Das schönste Beispiel für diesen seltenen Waldtyp im Hausruckwald ist ein Eschen-Ahorn-Schutthangwald am Hobelsberg (im Volksmund "Riesn" genannt), der aufgrund seiner hohen Naturnähe eine besondere Beachtung verdient und sich dadurch von der Monotonie der vorherrschenden Fichtenwälder wohltuend abhebt.