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  • Titel
    Chemische Zusammensetzung der atmosphärischen Niederschläge im zentralen Waldreservat in Abhängigkeit von der synoptischen Wettersituation
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    6 Tab.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    12164
  • Datensatznummer
    200081302
  • Quelle
  • Abstract
    Niedrige Konzentrationen von chemischen Elementen in Niederschlägen werden während des Zeitraumes von 1993-1994 unabhängig von der Luftmassenherkunft und den Jahreszeiten beobachtet. Obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, daß die luftgetragenen Spurenstoffe hauptsächlich aus der Ferne antransportiert werden kann, daß die luftgetragenen Spurenstoffe hauptsächlich aus der Ferne antransportiert werden, kann vermutet werden, daß lokale und regionale Emissionsquellen und besonders die Förderungsanlagen, die sich ungefähr 50 km entfernt SW des Reservates befinden, zum Spurenstoffgehalt im Niederschlag beitragen. Um die Quellen der atmosphärischen Spurenstoffdeposition für das Gebiet des Reservats genau zu lokalisieren und die synoptischen Situationen, in denen höhere Konzentrationen der Luftverschmutzung möglich sind, zu charakterisieren, ist es notwendig, das Beobachtungssystem an der Waldmonitoringstation zu ändern: - Vor allem ist es methodisch wichtig, die Depositionsanteile der trocken Deposition von der nassen Deposition zu trennen. - Zur Zeit werden die Proben einmal pro Woche gesammelt. Deshalb ist es kaum sinnvoll und möglich, die synoptische Situation, unter der die Spurenstoffe aus der Luft eingetragen werden, zu charakterisieren. Daher sollten die Proben der flüssigen und festen Niederschläge in kürzeren Abständen gesammelt, gleich nach der Probenahme analysiert und eine synoptische Analyse für die Niederschlagsproben durchgeführt werden. Dabei ist es sinnvoll, Trajektorien als zusätzliche Interpretationshilfen zu verwenden.