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  • Titel
    Moeglichkeiten der Wasserversorgung im Stamm geharzter Kiefern
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8541
  • Datensatznummer
    200081292
  • Quelle
  • Abstract
    Computertomographische Untersuchungen an sechs geharzten Altkiefern im Biosphaerenreservat Schorfheide-Chorin zeigen, dass die Harzung die Feuchte und Geometrie des Splintes sowie die Moeglichkeit der Wasserversorgung des Baumes im Lachtenbereich wesentlich und dauerhaft beeinflusst. Von sechs geharzten Kiefern wurden im Querschnitt zweier Baeume bis an die Peripherie reichende Trockenzonen (Austrocknung bis auf Fasersaettigung) festgestellt. Dies aenderte sich im Jahresabstand nicht. Zonen mit einer Feuchte nahe der Fasersaettigung koennen sich nicht wieder befeuchten und Wasser leiten. Sie sind irreversibel ausgetrocknet und verkernt. Aktives Xylem befindet sich dann lediglich in den nicht geharzten Sektoren neben den Lachten, den Lebendstreifen. Bei zwei anderen Kiefern konnten unter der Lachte mehr oder weniger breite Splintstreifen gefunden werden, die zusaetzlich zu den Lebendstreifen zur Wasserversorgung beitragen. Bei nur einem der beiden Baeume ist die typische radiale Feuchteverteilung im Stammholz der Kiefer erhalten geblieben. Ein Funktionsverlust der Wasserleitung des Splintes kann bei geharzten Baeumen sowohl vom Stamminneren als auch von den aeusseren Stammbereichen ausgehen, wobei Sonneneinstrahlung und starke Risse den Austrocknungs- und Verkernungsprozess ausloesen und beguenstigen.