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  • Titel
    Forstgeschichtliche Stellung und Bedeutung des Versuchsgartens Alfred Denglers im System seiner waldbaulich-oekologischen Arbeiten
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    35 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8541
  • Datensatznummer
    200081099
  • Quelle
  • Abstract
    Am Beispiel des Dengler-Versuchsgartens, angelegt 1925 durch den bekannten Eberswalder Waldbauer Alfred Dengler (1874-1944), zeigt sich die Bedeutung von Versuchsgaerten und Forstbotanischen Gaerten fuer Fragestellungen, die praxisnah, aber nicht unter grossflaechigen forstlichen Wirtschaftsbedingungen geklaert werden koennen. Der Versuchsgarten diente Dengler z.B. bei Arbeiten ueber die Schuette-Krankheit (Lophodermium), bei Artkreuzungen (Larix decidua x Larix kaempferi; Quercus petraea x Quercus robur; Pinus sylvestris x Pinus mugo), bei Provenienz-Kreuzungen (Pinus sylvestris) sowie bei vielen anderen Fragestellungen. Parallel dazu experimentierte im benachbarten Forstbotanischen Garten Eberswalde K. L. Noack 1926-1932 ueber plasmatische Vererbung, waehrend M. Kienitz im Forstgarten Chorin bereits frueher wichtige Beobachtungen ueber Kiefern-Provenienzen durchfuehrte. Diese Anlage wurde zur Anzuchtstaette fuer den Internationalen Provenienzversuch Abt. 85 Chorin von 1907, in dem das Kreuzungsmaterial Pinus sylvestris fuer den Dengler-Versuchsgarten gewonnen ist.