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  • Titel
    Vergleich von distanzabhängigen und unabhängigen konkurrenzbeschreibenden Faktoren und ihre Auswirkung auf den Grundflächenzuwachs
  • Paralleltitel
    A comparison of distance dependent and independent competition indices and their behaviour in a basal area increment model
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    14 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200080997
  • Quelle
  • Abstract
    Die vorliegende Arbeit ging der Frage nach, wie gut distanzabhängige und unabhängige Konkurrenzmodelle den Zusammenhang zum Grundflächenzuwachs widerspiegeln. Hierfür wurden fünf Konkurrenzindices verwendet, die Grundfläche größere Bäume (BAL)(WYKOFF, 1990) der Kronenschlußgrad in 66% der grünen Krone (C66)(NAGEL, 1995), der Kronenkonkurrenzindex (CCI) (EK und MONSERUD, 1974) sowie die Kronenkonkurrenz um Licht (KKL)(PRETZSCH, 1997) und eine Verknüpfung der Kronenkonkurrenz um Licht mit dem Asymmetriefaktor der Konkurrenz (KKL·PBA_NDIST)(PRETZSCH, 1997). Die Untersuchung wurde an Versuchsflächen der Niedersächsischen Forstlichen Versuchsanstalt der Baumarten Fichte und Buche durchgeführt. In einem ersten Auswertungsschritt wurde innerhalb der Probeflächen der Zusammenhang zwischen Konkurrenzwert, Änderung der Konkurrenz, Brusthöhendurchmesser und h/d1,3-Wert eines Baumes und seines Grundflächenzuwachses hergestellt. Dabei zeigte sich, daß nicht alle Modelle im gleichen Ausmaß steigende Konkurrenz mit abnehmendem Zuwachs verbinden. Hier trafen der Kronenkonkurrenzindex (CCI) und die Kronenkonkurrenz um Licht (KKL) die Vorzeichenerwartungen der Vorhersage am besten. Zuletzt wurde dieselbe Ausgleichsfunktion über das gesamte Datenmaterial gelegt. Das Modell, welches das höchste Bestimmtheismaß und den geringsten Fehler in der Vorhersage erbringt, war jenes, unter Einbeziehung der Grundfläche größerer Bäume (BAL). Insgesamt zeigte sich, daß sich die distanzabhängigen Konkurrenzgrößen in einem Grundflächenzuwachsmodell erwartungsgetreuer verhalten als die distanzunabhängigen, daß sie aber keinen stärkeren Zusammenhang zum Grundflächenzuwachs widerspiegeln.