Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Totholzuntersuchungen in nordwestdeutschen Naturwäldern : Methodik und erste Ergebnisse
  • Paralleltitel
    Dead wood research in forest reserves of Northwest-Germany
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    57 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200080891
  • Quelle
  • Abstract
    Methodik und Ergebnisse zur Totholzdynamik in 7 niedersächsischen Naturwäldern werden vorgestellt und im Hinblick auf ein Totholzkonzept im Wirtschaftswald diskutiert. Konzeptionelle Vorüberlegungen zeigen, daß die ca. 1 ha großen und seit rund 20 Jahren dauerhaft beobachteten Naturwald-Kernflächen gut zur Untersuchung der Totholzdynamik geeignet sind. Im Zuge der 1996 durchgeführten Drittaufnahmen dieser Untersuchungsflächen wurde das Erfassung- und Auswertungsverfahren für Totholz optimiert. Die Verfahrensweise wird beschrieben. Bei der Volumenermittlung wurde eine möglichst gute Vergleichbarkeit mit dem lebenden Bestand angestrebt. Die größte Fehlerquelle der Totholzkubierung stellt die mit der Messung äußerer Dimensionen nur unzureichend erfaßte Zersetzung von Innen- und Zwischenteilen des Holzkörpers dar. Die 1996 in den Untersuchungsflächen vorhandenen Totholzvorräte bewegen sich zwischen 9 und 79 mß/ha. Den größten Anteil nimmt das liegende und das stärker dimensionierte Totholz ein. Die wichtigste Entstehungsursache für Totholz ist durch verschiedene Störungen ausgelöste Einzelbaummortalität. Auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse wird ein Totholzkonzept für den Wirtschaftswald skizziert, bei der die störungsbedingte Totholzentstehung in die Planungen einbezogen wird.