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  • Titel
    Ökonomische Aspekte des Waldumbaus im südlichen Schwarzwald - eine Methodendiskussion : Wissenstransfer in Praxis und Gesellschaft : FVA-Forschungstage
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    16 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13999
  • Datensatznummer
    200080828
  • Quelle
  • Abstract
    Die Vervielfachung des Anteils dauerwaldartiger Strukturen im Staatswald Baden-Württemberg im vergangenen Jahrzehnt ist Ausdruck eines in Deutschland allgemein zu beobachtenden Trends zum Aufbau struktur- und baumartenreicher Mischbestände. Das stark zunehmende Interesse an naturgemäßen Waldbewirtschaftungsformen wird vornehmlich mit ökologischen Effekten, insbesondere über die langfristig zu erwartende Erhöhung der Stabilität gegenüber natürlichen Schadfaktoren, begründet - fundierte ökonomische Analysen fehlen bislang. Für Betriebe, die zu großen Teilen aus Altersklassenwald bestehen, sind die Verhältnisse des Übergangszeitraumes entscheidend. So kann der Wechsel vom Reinbestand zu dauerwaldartigen Systemen riskant und zeitaufwendig, darüber hinaus mit höheren Kosten verbunden sein, die bereits kurz- bis mittelfristig zu Liquiditätsproblemen führen können. Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Veränderungen naturaler und ökonomischer Kennziffern in der Folge von Umbau- und Überführungsmaßnahmen in Beispielbetrieben des südlichen Schwarzwaldes, in denen derartige Maßnahmen seit geraumer Zeit praktiziert werden, zu erfassen und für einen Vergleich mit konventioneller Behandlung aufzuarbeiten. Nach einer Einführung in die Problematik ökonomischer Bewertung entsprechender waldbaulicher Eingriffe werden mögliche Ansätze einer wirtschaftsempirischen Analyse diskutiert und die methodische Vorgehensweise - eine empirische Untersuchung mittels unechter Zeitreihen - vorgestellt.