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  • Titel
    Sukzession nach Sturmwurf - Ergebnisse nach Wiebke und Lothar : Wissenstransfer in Praxis und Gesellschaft : FVA-Forschungstage
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    3 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13999
  • Datensatznummer
    200080821
  • Quelle
  • Abstract
    Die Vorausverjüngung brigt auf zahlreichen Flächen Individuenzahlen von mehr als 2 000/ha. Nicht immer ist diese Verjüngung standortsgerecht. Auch bei hoher Verjüngungszahl muss dann gepflanzt werden, wenn ein Wechsel in der Baumartenzusammensetzung notwendig ist. Die Verjüngungsdichte ist auf den untersuchten Sukzessionsflächen unterschiedlich. Dies liegt an der sehr unterschiedlichen Vorausverjüngung. Derzeitige "Fehlstellen" müssen nicht sofort aufgepflanzt werden; sie dienen auch dem Strukturreichtum. Durch Flächenräumung kann die Baumzahl in der Verjüngung zurückgehen. Bei pfleglicher Räumung hält sich der Verlust in engen Grenzen. Nach den Ergebnissen der Untersuchungen in den Sturmwurf-Bannwäldern darf auch auf den Sukzessionsflächen weitere Verjüngung auf allen Flächen erwartet werden. auf den geräumten Flächen werden wegen des höheren Anteils an freiem Mineralboden Birke, Aspe und Salweide stärker vertreten sin als auf den belassenen. Welche Baumarten an der Nachverjüngung beteiligt sind, hängt sowohl vom Standort als auch von der Baumartenzusammensetzung und dem Alter der umliegenden Bestände ab. Auch die Verbissbelastung wird eine wesentliche Rolle spielen. Wir können davon ausgehen, dass bei regulierten Wildbeständen auf zahlreichen Standorten zumeist ein individuen- und artenreicher Jungwuchs mit hoher Strukturvielfalt heranwächst, aus dem, soweit dies aus heutiger Sicht beurteilt werden kann, durch lenkende Eingriffe ökologisch stabile und forstwirtschaftlich ertragreiche Bestände hoher Biodiversität entwickelt werden können. Ob mit der Naturverjüngung das waldbauliche Ziel erreicht werden kann, ist in jedem Einzelfall zu prüfen.