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  • Titel
    Naturraumbezogene Richtgrößen der Zielbewaldung für die Planung der Waldmehrung in Mecklenburg-Vorpommern
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    7 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    14648
  • Datensatznummer
    200080429
  • Quelle
  • Abstract
    Für die Landesfläche Mecklenburg-Vorpommerns werden auf der Basis der Karte der Naturraummosaike 1 : 50 000 arealweise Richtgrößen der Zielbewaldung als naturräumlich optimales Bewaldungsziel abgeleitet und daraus Empfehlungen zur Waldmehrung gegeben. Das Ergebnis wird auf einem Kartensatz aus 72 blättern der Naturraummosaike 1 : 50 000 und einem zugehörigen Tabellenwerk dargestellt. Eine Übersichtskarte 1 : 1 Mio. und eine Tabelle dazu fassen die Ergebnisse nach Wuchs-(Naturraum)bezirken zusammen und ein Kartogramm außerdem nach Wuchs-(Naturraum-)gebieten. Die naturraumbezogenen Richtgrößen der Zielbewaldung werden unabhängig von der Istbewaldung für Naturraummosaiktypen als Teil einer optimalen Verteilung der Landnutzungszweige nach qualitativen Kriterien festgelegt. Besonders berücksichtigt wird das anteilsverhälntis zum Acker- und Grünland. Naturschutzgebiete werden zunächst einbezogen; für Sonderregelungen ist der Weg offen. Die Richtgrößen der Zielbewaldung werden je Mosaikareal der Istbewaldung gegenübergestellt. Ein Mehrbetrag an Zielbewaldung geht als Mehrungsbedarf in das Karten- und Tabellenwerk ein. Der Fall herrscht mit Abstand vor. Bei einem Mindestbetrag der Zielbewaldung gilt der Mehrungsbedarf 0. Der Differenzbetrag soll innerhalb des Wuchsbezirkes ausgeglichen werden. Für die zur Waldmehrung vorgesehenen Flächen werden Empfehlungen zur Verteilung im Mosaikinnern gegeben. Die Waldbegründung kann durch Aufforstung oder spontane Wiederbewaldung (Sukzession) erfolgen. Bei den derzeit angesetzten Richtgrößen der Zielbewaldung ergibt sich für das Land als Ganzes ein Bewaldungsprozent von rund 30 mit großen Unterschieden zwischen den Naturraummosaiken, -bezirken und -gebieten gegenüber einer Istbewaldung von rund 21 %. Durch die naturräumliche Fundierung der Mehrungsplanung würde die Waldverteilung dem naturräumlichen Optimum als Fernziel ein großes Stück näher kommen.