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  • Titel
    Überlegungen zu Eindämmung der Räudegefahr beim Gamswild durch gezielte Bejagung der einzelnen Altersklassen
  • Paralleltitel
    Consideration on reducing the risk of scabies infestation in charmois by targeted hunting of individual age classes = Réflexions quant aux mesures à prendre en cas de risque de Gale du Chamois, notamment par une chasse dirigée vers certaines classes d'âge
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    22 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200079718
  • Quelle
  • Abstract
    In der Steiermark ist Gamsräude seit 1952 meldepflichtig. Bis zum Ende des Jagdjahres 1998/99 wurden 1.698 Räudefälle gemeldet. Die vorliegende Studie zeigt Unterschiede in der Räudeanfälligkeit der einzelnen Altersklassen beim Gamswild auf. Trächtige Geißen, sowie ältere Stücke beiderlei Geschlechts zeigen die höchste Räudeprävalenz. Die geringste Gefahr eines Räudeausbruches besteht für Tiere der Jugendklasse. Der Hauptanteil des Gamsabschusses sollte frühzeitig von August bis Mitte Oktober getätigt werden, um den Jagddruck bei Schneelage zu minimieren. Daneben sind besonders alte, nichtführende Geißen vor Beginn der Brunft zu erlegen, da diese die Brunft verlängern können (Nachbrunften). Gezielt durchgeführt, könnten Bewegungsjagden sowohl in räudefreien, als auch in "klassischen Räudgegebieten" eine Minderung der Räudegefahr mit sich bringen.