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  • Titel
    Die Zikadenfauna waermeliebender Eichenwaelder Ostoesterreichs (Insecta/ Homoptera, Auchenorrhyncha)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    52 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8409
  • Datensatznummer
    200079456
  • Quelle
  • Abstract
    Die Zikadenfauna waermeliebender Eichenwaelder (Quercetalia pubescentis) Ostoesterreichs wurde am Beispiel von vier extrazonalen Reliktstandorten (Steiermark, suedl. Burgenland) und fuenf zonalen Bestaenden (noerdl. Burgenland, Niederoesterreich) waehrend der Vegetationsperioden 1991-1994 untersucht. In Summe wurden 169 Zikadenarten nachgewiesen; zwei Drittel davon sind als xerophil und/oder thermophil einzustufen. Aufgrund der lichten Bestandesstruktur dieser Waelder und der oft engen Verzahnung mit Geueschsaeumen und Trockenrasen ist auch der Anteil heliophiler Arten relativ hoch. Trotz relativ unterschiedlicher Artenspektren laesst sich eine "diagnostische Zikadenartenkombination" fuer waermeliebende Eichenwaelder feststellen; es handelt sich dabei um verschiedene Eichenbesiedler einerseits und um polyphag-thermophile Arten andererseits. Im Vergleich zu zonalen Waldbestaenden weisen die untersuchten Relikstandorte etwas reduzierte Anteile an thermophilen und einen signifikant hoeheren Anteil an euryoeken bzw. mesophilen Arten auf. Diese Tendenz ist in den inselartig vorkommenden waermeliebenden Eichenwaeldern des zentralen und noerdlichen Mitteleuropa zweifellos noch deutlicher zu bemerken, da die nordwestlichen Arealgrenzen vieler charkateristischer Arten im Bereich des Alpenostrandes verlaufen.