Titel
Eintrag von Stickstoffverbindungen durch trockene, nasse und okkulte Deposition an zwei Höhenstufen in Achenkirch/Tirol (Mühleggerköpfl, 920 m und Christlumkopf, 1758 m)
Paralleltitel
Input of Nitrogen Compounds due to Dry, Wet and Occult Deposition at two Altitudinal Levels in the Area of Achenkirch/Tyrol (Mühleggerköpfl 920 m, Christlumkopf 1758 m a.s.l.)
Verfasser
Erscheinungsjahr
2001
Illustrationen
43 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
5275
Datensatznummer
200079158
Quelle
Abstract
Die im Rahmen des Projektes "Einträge durch nasse, trockene und okkulte Depositionen" ermittelten N-Einträge wurden durch ein weiteres Messjahr evaluiert. Trockene, nasse und okulte Depositionen wurden in 2 Höhenstufen in Achenkirch/Tirol gemessen und die Anteile der trockenen und okkulten Depositionen modelliert. Im Untersuchungszeitraum Oktober 1997 bis Oktober 1998 wurden 135 Nebel- und 88 Niederschlagsproben gesammelt und die Ionen Chlorid, Nitrat, Sulfat, Ammonium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium bestimmt. Zusätzlich wurden mit 52 Filterstacks Aerosole und Salpetersäure und mit 208 Passivsammlern Ammoniak und Stickstoffdioxid gemessen. Generell wiesen die Nebelproben höhere Konzentrationen als die Niederschlagsproben auf. Die "Cloud to Rain Ratios" lagen zwischen 8 und 11 für Ammonium und zwischen 4 und 8 für Nitrat. Der Gesamtstickstoffeintrag betrug unter Berücksichtigung des "Edge Effektes" in 1758 m Seehöhe 26 kg N ha®Ü a®Ü, in 920 m Seehöhe 17 kg N ha®Ü a®Ü. Die Anteile der okkulten Deposition an der Gesamtstickstoffdeposition lagen zwischen 19 % und 31 % (Christlumkopf). Critical Loads für Stickstoff in Nadelwälder unter Bezugnahme auf Nährstoffungleichgewichte wurde daher besonders deutlich in höheren Lagen überschritten.