Titel
Pilze in Schaelwunden an Picea abies in Zentralschweden
Verfasser
Erscheinungsjahr
1996
Illustrationen
43 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
8320
Datensatznummer
200078815
Quelle
Abstract
Es wurden insgesamt 210 Fichten mit Stammwunden von Schaelschaeden durch Elche (Alces alces) in drei 45-50 jaehrigen Bestaenden mit einem Anteil von 20-30% geschaedigter Baeume untersucht. Die verletzten Staemme hatten 8-40cm BHD, die Wunden waren 1-23 Jahre alt. Die Wundgroesse variierte von 2-4815 cm2. Die Groesse der Verletzung war negativ mit dem Alter der Wunde korreliert (r= -0,24; p = 0,004). Eine positive Korrelation wurde zwischen dem Alter der Verletzung und dem Durchmesser in Brusthoehe nachgewiesen (r = 0,50; p = 0,0001). Jede Wunde wurde einmal mit einem Zuwachsbohrer beprobt und die Pilze wurden isoliert. Unter den Basidiomyceten war Stereum sanguinolentum am haeufigsten, diese Art wurde von 26,7% der beschaedigten Staemme isoliert. Andere haeufige Arten waren Cylindrobasidium evolvens (23,8%), Amylostereum areolatum (5,2%), A. chailletii (0,5%), Heterobasidion annosum (5,2%), Peniophora pithya (1,4%) und Sistotrema brinkmannii (1,0%). Der Ascomycet Nectria fuckeliana war der haeufigste Pilz, er kam in 35,7% der Schaelwunden vor. Die Haeufigkeit von S. sanguinolentum war positiv mit dem Alter der Verletzung korreliert (r = 0,27; p = 0,001). Eine umgekehrte Beziehung ergab sich fuer C. evolvens (r= -0,30; p = 0,0001). Eine umgekehrte Beziehung ergab sich fuer C. evolvens (r= -0,30; p = 0,0001). Die Haeufigkeit von C. evolvens war darueber hinaus positiv mit der Wundgroesse (r = 0,30; p = 0,0001) und negativ mit dem Durchmesser des Baumes korreliert (r= -0,20; p = 0,004). Eine positiv Korrelation wurdezwischen dem Durchmesser des Baumes und dem Vorkommen von H. annosum nachgewiesen (r = 0,23; p = 0,001). Das gleiche gilt fuer N. fuckeliana (r = 0,23; p = 0,0006) . Der Borkenkaefer Dendroctonus micans befiel 14,8% der verletzten Baeume. Die Anwesenheit von Nectria fuckeliana in den Staemmen war signifikant mit dem Befall durch D. micans assoziiert (r = 0,190; p = 0,006; Chi hoch 2 Test: p = 0,01). Mit Ausnahme einer negativen Beziehung zwischen der Infektionshaeufigkeit von S. sanguinolentum und h. annosum (r= -0,140; p = 0,04) wurden keine signifikanten Beziehungen zwischen den Pilzarten gefunden.