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  • Titel
    Landschaftselement Wald - Objekt der Raumplanung und Funktionen für den Naturschutz aus wissenschaftlicher Sicht
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13201
  • Datensatznummer
    200078679
  • Quelle
  • Abstract
    Untersuchungen zur Bodenschutzfunktion haben auf Flyschstandorten im Forstamt Kreuth die Bedeutung einer ausreichend dichten Waldbestockung unterstrichen. Nach entsprechender Eichphase wurde in zwei Kleineinzugsgebieten durch Simulationshiebe der Bestockungsgrad der Waldbestände bis auf unter 0,6 abgesenkt. Es konnte gezeigt werden, dass bei voller Bestockung praktisch kein flächenhafter Abtrag stattfindet, dass aber bei starken Eingriffen (Entnahme bis zu 40% der Masse) der Materialaustrag aus Rinnen und Gräben auf über das Doppelte ansteigt. Untersuchungen zur Fauna und zur Waldstruktur in genutzten (Wirtschaftswälder) und ungenutzten Waldökosystemen (Naturwaldreservaten und Naturschutzgebiet-Totalreservat) haben auch für die Wirtschaftswaldvarianten vergleichbare Artenzahlen und Abundanzen erbracht. Dies ist ein starkes Argument für einen effektiven Waldnaturschutz ausserhalb von Schutzgebieten. Als Hilfsmittel für eine wirkungsvolle Aufforstungsplanung wurden naturraumspezifische Leitbilder diskutiert, die auch geeignet sind, die Betroffenen (insbesondere die Grundstückseigentümer) stärker in den Planungsprozess einzubinden und damit die Akzeptanz der Planung zu erhöhen.