Titel
Die Forstschutz-Strategie im Kanton Bern nach Lothar
Paralleltitel
Forest protection strategy in the canton of Berne post-Lothar = La stratégie de protection des forêts dans le canton de Berne après Lothar
Verfasser
Erscheinungsjahr
2002
Illustrationen
2 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
629
Datensatznummer
200078672
Quelle
Abstract
Der Sturm Lothar hat am 26. Dezember 1999 im Kanton Bern 4,2 Millionen Kubikmeter Holz geworfen. Die gewählte Forstschutz-Strategie basiert auf dem gesetzlichen Auftrag und den wichtigsten Erfahrungen aus der Bewältigung des Sturmes Vivian im Jahr 1990. Das Ziel der Forstschutzmassnahmen besteht darin, möglichst grosse Teile der vom Sturm nicht zerstörten Wälder zu erhalten. Zuerste wurden grossflächig Behandlungseinheiten ausgeschieden, in welchen eine Entwicklung von Borkenkäfern und Folgeschäden mehr oder weniger ins sich geschlossen ablaufen dürften. Als Zweites wurde für jede solche Behandlungseinheit der Grundsatzentscheid gefällt, ob Forstschutzmassnahmen genauer geprüft werden (Pflichtzonen) oder ob generell auf das Anordnen von Forschutzmassnahmen verzichtet wird (Freizonen). Als Drittes erfolgte in den Pflichtzonen für jeden Einzelfall eine differenzierte Beurteilung. Bei rund zwei Millionen Kubikmetern Sturmholz wurden Forstschutzmassnahmen angeordnet. Die gewünschte Prioritätensetzung wurde mit der gewählten Strategie erreicht.