Titel
Mykorrhiza-Assoziationen von Sitka Fichten-Saemlingen aus irischen Baumschulen
Verfasser
Erscheinungsjahr
1994
Illustrationen
28 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
8320
Datensatznummer
200078138
Quelle
Abstract
Saemlinge von Picea sitchensis wurden in zwei Baumschulen, die wurzelnackte Jungpflanzen produzieren (Typ 1) und in einer Baumschule mit Container- Kulturen (Typ 2) unter praxisueblichen Bedingungen produziert, und die natuerlich vorkommenden Mykorrhiza-Assoziationen wurden identifiziert. In einer Baumschule des Typs 1 wurden das Wachstum und die Mykorrhiza- Entwicklung von 3 bis 11 Monate alten Saemlingen untersucht. 5 Monate nach der Aussaat waren mehr als 90% der Saemlinge mykorrhiziert. Waehrend des ersten Winters war das Wurzelwachstum normal, und es starben keine Mykorrhizen ab. Piceirhiza horti-inflata war die dominante Mykorrhiza-Assoziation waehrend des ersten Jahres bei Saemlingen aus Baumschulen mit Freilandaussaat. In einer anderen Baumschule vom Typ 1 wurden die Piceirhiza horti-inflata Mykorrhiza im zweiten Jahr durch Hebeloma sp. und Amphinema byssoides ersetzt. In der Baumschule mit Conainervermehrung war die Mykorrhiza-Population diverser mit Hebeloma sp., Thelephora terrestris und Piceirhiza guttata als Hauptarten. Unter Gewaechshausbedingungen war die Mykorrhiza-Besiedlung jedoch schwach. Hieraus wird geschlossen, dass Mykorrhiza-Inokulationen das Wachstum von Sitka Fichten in Irland deutlich foerdern koennten.