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  • Titel
    Die integrale Berggebietssanierung, dargestellt am Beispiel des Fürstentums Liechtenstein : Naturraum-Analysen zum Zwecke der Katastrophenvorbeugung in Schutzwasserbau und Raumordnung : INTERPRAEVENT
  • Paralleltitel
    The Integral Redevelopment of the Mountain Region as Performed in the Principality of Liechtenstein
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1980
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13124
  • Datensatznummer
    200078119
  • Quelle
  • Abstract
    Das Fürstentum Liechtenstein besitzt eine Landesfläche von 160 km¬. Der Gebirgscharakter dominiert. Eine allzustarke Zurückdrängung des Waldgürtels in den Hochlagen brachte schwerwiegende Landschaftsbeeinträchtigungen. Die Alpwirtschaft erleidet einen Niedergang, während der Tourismus sich in den vergangenen 20 Jahren stark entwickelte. Erste Planungsansätze für eine Nutzungsordnung im Alpenraum datieren aus dem Jahre 1963. Eine gesetzliche Grundlage aus dem Jahre 1968 erlaubt den Start für eine integrale Berggebietssanierung. In den vergangenen 12 Jahren wurden im Projektperimeter von 6200 ha (= 39% der Landesfläche) wesentliche Maßnahmen zum Schutze der Alpenwelt für landschaftliche Sanierungen investiert, wobei vorerst Lawinen- und Erosionsverbauungen in Angriff genommen wurden. In einer zweiten Etappe stehen Wald-Weidetrennungen, Hochlagenaufforstungen und die Verbesserung der Alpwirtschaft im Vordergrund. So sollen unter anderem ca. 1000 ha Steillagen in den kommenden Jahren zur Aufforstung gelangen. Die Übersichtlichkeit aller Maßnahmen bietet manchen Lösungsansätzen Chancen zur Verwirklichung. Deshalb kann der liechtensteinischen integralen Berggebietssanierung modellhafter Charakter für ähnliche Probleme im Alpenbogen zukommen.