Titel
Innovationspotenzial Starkholz : HFV-Forum : Starkholz: Produkte - Märkte - Forschungsbedarf
Verfasser
Erscheinungsjahr
2002
Illustrationen
20 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
5474
Datensatznummer
200078074
Quelle
Abstract
Die Zukunft der Starkholzverarbeitung liegt nicht nur in innovativen Ansätzen einer verbesserten Einschnitttechnik (rationelles Starkholzsägewerk) oder neuen Produkten, sondern vor allem in einer Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette und einer bestmöglich optimierten Nutzung des sehr spezifischen Rohstoffpotenzials. Viele das Starkholz kennzeichnende Holzeigenschaften werden derzeit noch nicht vollständig erkannt (z.B. Festigkeit, Faserlänge usw.) bzw. in den Produkten entsprechend optimiert umgesetzt (siehe auch Teischinger, 1992). Begleitend zu den technisch-technologischen Innovationen gehört ein über die gesamte Wertschöpfungskette reichendes Logistik- und Marketingkonzept, wie es im Agrarmarketing bereits erfolgreich vorgeführt wird (z.B. Nesteier im Vergleich zu den Legebatterien). Ähnlich wie im Agrarbereich mit dem Erhalt solider bäuerlicher Strukturen (gegenüber der Massentierhaltung) muss beim Starkholz das Ökosystem Wald, die naturnahe Forstwirtschaft, die landeskulturelle Bedeutung strukturierter Wälder usw. mit in die Produktentwicklung und das Marketingkonzept einbezogen werden. Ein eigenes "Starkholzdesign" als Trendsetter und Imageträger müßte diese Entwicklung mit unterstützen.