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  • Titel
    Resistance against oxidative stress in leavers of young beech trees grown in model ecosystems with different soil qualities, elevated CO2, and lachnid infestation
  • Paralleltitel
    Resistenz gegen oxidativen Stress in Blättern von jungen Buchen (Fagus sylvatica) aus Modellökosystemen mit unterschiedlichen Bodenqualitäten, erhöhtem CO2 und Befall mit der Buchenzierlaus
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    23 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200078045
  • Quelle
  • Abstract
    Ziel der vorliegenden Arbeit war es zu untersuchen, ob die Resistenz von Buchenlaub (Fagus sylvatica) gegen oxidativen Streß durch die Bodenqualität, durch Stickstoff- oder CO2-Düngung oder durch Befall mit der Buchenzierlaus (Phyllaphis fagi) beeinflußt wird. Zu diesem Zweck wurden junge Buchen vier Jahre lang in rekonstruierten kalkhaltigen oder sauren Waldböden in Opten Top Kammern bei ambienten oder erhöhten CO2-Konzentrationen angezogen. Die Bodenkompartimente waren parzelliert und wurden regelmäßig mit je zwei unterschiedlichen Stickstoffregimes gedüngt. Zum Zeitpunkt der Ernte wurde ein zusätzlcher Befall mit Läusen beobachtet, vorzugsweise auf Blättern von Bäumen, die auf dem kalkhaltigen Boden wuchsen oder die zusätzlich mit hohen N-Gaben gedüngt wurden. Allgemeine Blattcharakteristika wie Pigmentgehalte, relative Trockenmasse oder Blattgewicht pro Fläche hingen weder von der Bodenart noch von der Stickstoffdüngung oder dem CO2-Regime ab. Mit Läusen befallene Blätter zeigen etwas erhöhte Blattgewichte pro Flächeneinheit. Oxidativer Streß wurde in Blättern durch Paraquat - ein Herbizid, das im Licht zur Bildung von Sauerstoffradikalen führt - induziert. Unter diesen Bedingungen konnten Blätter von Buchen, die auf dem kalkhaltigen Boden wuchsen, deutlich länger ihre Membranintegrität erhalten und waren daher besser gegen oxidativen Streß geschützt als Blätter von Buchen, die auf sauren Böden wuchsen. Alle anderen experimentellen Variablen hatten nur unbedeutende Veränderungen der Streßtoleranz zur Folge.