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  • Titel
    Bodenvegetations- und Verjüngungsdynamik in Kiefernbaumhölzern in Abhängigkeit von Standort, Bestockungsstruktur und Verbissintensität
  • Paralleltitel
    Dynamics of Ground Cover and Regeneration in Pine Tree Forests in Relation to Site, Stand Structure and Browsing Intensity
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    26 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200077364
  • Quelle
  • Abstract
    Auf drei verschiedenen Standorten wurde bei gleichem Depositionseinfluss das Mosaik der Bodenvegetationstypen in Kiefernbaumhölzern analysiert. Dabei konnte der Einfluss des Mikrostandortes und der Bestockungsstruktur auf die Bodenvegetationsdynamik nachgewiesen werden. Eine vollständige Nivillierung der Standortseigenschaften durch die N-Eutrophierung war noch nicht gegeben. Andererseits zeichnet sich anhand der Deckungsgradentwicklung und der Artenzahl bereits eine deutliche Homogenisierung der Vegetationsstruktur ab. Diese Tendenz tritt auf den Mikrostandorten mit der stärksten N-Eutrophierung am deutlichsten hervor. Die Strukturdynamik der Baumschicht der Kiefernforstökosysteme, aber auch der Bodenvegetation, induziert deren deutlich differenzierten Stabilitätsstatus. Regenerationsprozesse durch die Gehölzverjüngung in der Krautschicht können in diesem Zusammenhang als systeminterne Erneuerung ökologischer Stabilität interpretiert werden. Wie der Vergleich mit gezäunten Teilarealen zeigt, wird diese Entwicklung völlig im Verbissdruck überprägt. Der Anteil wirtschaftlich relevanter Baumarten in der Verjüngung schwankte insbesondere auch in Abhängigkeit vom Diasporenangebot in der unmittelbaren Umgebung der Kiefernforstökosysteme. Waldbauliche Maßnahmen sind unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Ziele vorrangig auf eine kleinflächig differnzierte Prozesssteuerung zu orientieren. Von der Integration und Förderung vorhandener Verjüngungsreserven sind erhebliche waldbauliche Rationalisierungsmöglichkeiten zu erwarten.