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  • Titel
    Ergebnisse eines Boden-Monitoring-Programms anlässlich des Pfingsthochwassers 1999 in Bayern
  • Paralleltitel
    Results of a soil-monitoring program following the 1999 Whitsuntide flood in Bavaria
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    4 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    7868
  • Datensatznummer
    200076713
  • Quelle
  • Abstract
    Die Auswirkungen des Pfingsthochwassers 1999 auf Böden wurden von den Bayerischen Staatsministerien für Landesentwicklung und Umweltfragen und für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und deren nachgeordneten Behörden in einem Bodenmonitoring-Programm in den besonders betroffenen Gebieten dokumentiert. Ausgelaufenes Heizöl hatte im unmittelbaren Überflutungsbereich zu Mineralölbelastungen von bis über 13.300 mg/kg Mineralölkohlenwasserstoffe in abgelagerten Sedimenten und bis über 3.500 mg/kg in den Oberböden geführt. Die Stoffgehalte gingen im Verlauf weniger wochen an den meisten Standorten deutlich zurück. Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse kann ausgeschlossen werden, dass es zu dauerhaften und großflächigen Beeinträchtigungen der Böden durch Schwermetalle und organische Schadstoffe gekommen ist. Da Schwermetallgehalte von Sedimentablagerungen überwiegend im Bereich der natürlichen Hintergrundgehalte lagen, ist eine nachhaltige Erhöhung der Stoffgehalte überschwemmter Böden durch dieses Ereignis nicht zu erwarten. Längerfristige Auswirkungen auf die Wasserqualität der Flüsse und Seen waren nicht zu verzeichnen.