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  • Titel
    Der Konflikt zwischen Klettersport und Naturschutz am Beispiel der Habitatansprüche des Uhus (Bubo bubo)
  • Paralleltitel
    Conflicts between recreational climbing and nature conservation - the example of the habitat requirements of the Eagle Owl (Bubo bubo)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    8 Abb., 24 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200076651
  • Quelle
  • Abstract
    Ein nur auf Felsen mit Uhubruten und nur auf die Brutzeit beschränkter Verzicht des Klettersports ist in Uhulebensräumen keine Alternative zu einem generellen Klettersport. Dies ergibt sich aus den mit einer Telemetriestudie und langjährigem Monitoring belegten Habitatansprüchen und Aktivitätsphasen des Uhus im Jahresverlauf. Danach kann die Bedeutung von Felsen nicht auf die Funktion des Brutplatzes verengt werden. Vielmehr erfüllen Felsen vielfältige und im Jahresverlauf verschiedene für die Aktivitätsphasen und den Reproduktionserfolg des Uhus bedeutende Funktionen. "Uhu-freie" Zeiträume existieren nicht. Klettersport kann deshalb zu allen Zeiten die Aktivitätsphasen des Uhus beinträchtigen und dessen Reproduktionserfolg herabsetzen. Ein generelles Kletterverbot sollte insbesondere in Naturschutzgebieten, die dem Schutz des Uhus dienen sollen, durchgesetzt werden. Im vorrangig oder auch zum Schutz des Uhus eingerichteten oder noch einzurichtenden EG-Vogelschutzgebieten sind an die Zulässigkeit des Klettersports besonders strenge Maßstäbe anzulegen.