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  • Titel
    Toxinbildung bei Rosellinia desmazieresii (Berk. & Br.) Sacc.
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    3 Abb., 1 Tab., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200076637
  • Quelle
  • Abstract
    Nach Aufnahme von aus Kulturfiltraten von Rosellinia desmazieresii hergestelltem Toxin traten an abgeschnittenen Salix repens-Trieben Schadsymptome, einschliesslich Blattvergilbung, Nekrose und Austrocknung sowie Verbiegungen und Verkruemmung von Trieben auf. Dieser Pilz verursacht ein flaechiges Absterben von Salix repens. Sehr aehnliche Symptome wie die in vitro erzeugten, sind an infizierten Pflanzen im Randbereich der kreisfoermigen Schadflaechen in vivo zu beobachten. Im Versuch konnten aehnliche Symptome auch mit Loesungen von Cytochalasin E, einem toxischen Stoffwechselprodukt von R. desmazieresii, hervorgerufen werden. Die Bedeutung des Toxins fuer die Symptomausbildung bei dieser Krankheit wurde auch dadurch wahrscheinlich gemacht, dass in Tests auf der Basis von Kulturfiltraten von Pilzisolaten, die wenig oder kein Cytochalasin E bilden, nur wenig Symptome ausgebildet wurden. Symptome verursacht das Toxin auch bei 6 Gehoelzarten, die nicht zum Wirtsspektrum von R. desmazieresii gehoeren, und bei 3 Arten, die von dem Pilz infiziert werden koennen. Von den untersuchten Gehoelzarten entwickeln sich unter den gewaehlten Versuchsbedingungen nur bei Quercus robur, die nicht zu den Wirtarten zaehlt, keine Symptome.