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  • Titel
    Literaturstudie Bestandesschäden
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2354
  • Datensatznummer
    200076571
  • Quelle
  • Abstract
    Zur Bewertung von Holzernteverfahren spielen neben ökonomischer und ergonomischer auch ökologische Kriterien eine wichtige Rolle. Bestandespflegliche Holzernteverfahren fördern die Stabilität des Bestandes und vermindern Massen- und Wertverluste, die infolge von durch Baumverletzungen verursachten Wundfäulen auftreten können. Das Ziel war, Holzernteverfahren bezüglich Bestandesschäden mit Hilfe einer Literaturauswertung zu beurteilen, Haupteinflussfaktoren und Bereiche mit unzureichender Datenmenge aufzuzeigen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für ein Managementsystem zur Verfahrensauswahl im Hinblick auf Bestandesschäden. Die Studien wurden vor allem in schwachen Nadelholzreinbeständen und in ebener Lage durchgeführt. Für weitere Hiebsbedingungen ist nun eine Datenerhebung in Form von ergänzenden Außenaufnahmen erforderlich. Die Schadenshäufigkeit im verbleibenden Bestand wird von Holzernteverfahren, Rückegassenabständen, Holzaushaltung, Hiebszeitpunkt, Eingriffstärke, Topographie und Erschließung bestimmt. Die vollmechanisierten Holzernteverfahren sind im Vergleich zu den konventionellen Verfahren bestandespfleglicher.