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  • Titel
    Veraenderungen in der Benadelung in Abhaengigkeit von Ausbreitung und Manifestierung von Phaecryptopus gaeumannii in gepflanzten Douglasienbestaenden
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    5 Abb., 2 Tab., 31 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200076524
  • Quelle
  • Abstract
    Die Bedeutung vonPhaeocryptopus gaeumannii in kuenstlich begruendeten Douglasienbestaenden wurde indirekt durch Bonitierung der Infektion und des Benadelungsgrades an zwei Provenienzen untersucht, und zwar bald nach dem Auftreten des Pilzes 1978 im Hanmer Forest, Neuseeland. Die Infektion der Nadeln von Trieben 2. Ordnung einer Provenienz aus dem Innern Nordkaliforniens stieg in 9 Jahren staendig von weniger als 20% auf mehr als 90%. Im Gegensatz dazu blieb der Infektionsgrad in einer Herkunft aus dem Kaingaroa Forest, Neuseeland, waehrend 6 Jahren unter 20%, bevor er rasch auf ueber 60% anstieg. Der anstieg der Infektion in der kalifornischen Provienz war von Chlorose und einer Abnahme der Verweildauer der Nadeln an Zweigen 1. Ordnung (2- bis 5jaehrige Nadeln) und 2. Ordnung (2-, 4- und 5jaehrige Nadeln) begleitet. Bei der Provenienz aus dem Kaingaroa Forest war eine geringere Abnahme des Benadelungsgrades an 4- und 5jaehrigen Teilen von Zweigen 1. Ordnung zu beobachten, nicht so bei der Benadelung der Zweigen 2. Ordnung. Ausserdem wurde keine Chlorose festgestellt. Die Benadelung mit 4- und 5jaehrigen Nadeln an Zweigen 2. Ordnung war bei dieser Provenienz im Hanmer Forest groesser (ueber 65%)als an zwei anderen Standorten (weniger als 20%), an denen der Infektionsgrad ueber 90% lag, was die Annahme zulaesst, dass der Benadelungsgrad im Hanmer Forest abnehmen wird, wenn der Infektionsgrad ein hoeheres Niveau erreicht haben wird. Es ist wahrscheinlich, das der Verlust aelterer Nadeljahrgaenge in stark infizierten Douglasienpflanzungen normal ist, selbst wenn die Baeume gesund aussehen.