- TitelVerbundfestigkeit : Ein neuer Ansatz bei Festigkeitsfragen in der Ingenieurbiologie : Schutz des Lebensraumes vor Hochwasser, Muren und Lawinen : INTERPRAEVENT
- ParalleltitelBond Strength
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1988
- Illustrationen15 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur13124
- Datensatznummer200076205
- Quelle
- AbstractWer sich mit Hangsicherungen durch ingenieurbiologische Bauweisen beschäftigt, dem stellt sich die Frage: Wie kann man die festigende Wirkung der Vegetation messen? Dieser Artikel befasst sich mit den Problemen: - Welches Gedankenmodell ist anzunehmen, damit die festigende Wirkung der Bewurzelung richtig und vollständig erfasst werden kann? - Welche Größe ist zu messen und welche Versuchsvorrichtung eignet sich dazu? Zu diesem Problem wird neben verschiedenen Ansätzen aus der Literatur ein laufendes Forschungsprojekt des Instituts für Kulturtechnik der ETH-Zürich vorgestellt. In dieser Arbeit wird ein neuer Ansatz zu Festigkeitsüberlegungen gemacht. Der durchwurzelte Boden wird als Verbundmaterial aus Boden und Wurzel betrachtet. Die Festigkeit dieses Boden-Wurzel-Verbundes wird als "Verbundfestigkeit" (Grubinger [3]) definiert. Gemessen wird die Verbundfestigkeit als Widerstand gegenüber einem Eggenzahn, der durch den bewurzelten Boden gezogen wird. Hierzu wurde eine sogenannte "Messegge" konstruiert.
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