Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Die Personalentwicklung in der sächsischen Landesforstverwaltung nach der Wiederveinigung Deutschlands
  • Paralleltitel
    How Personnel Developed within the State Forest Administration of Saxony in the Wake of the Reunification of Germany
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200076130
  • Quelle
  • Abstract
    Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde auch die Staatliche Forstverwaltung im neuen Bundesland Sachsen völlig neu strukturiert. Die Hauptursachen waren die Reprivatisierung des Waldes, die Einführung der Marktwirtschaft und demokratischen Gesellschaftsordnung sowie die stärkere Betonung der Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes. Aus 14 Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieben, wurden zunächst 61 Sächsische Forstämter geformt, die bis 2000 im Zuge der Privatisierung des sog. Treuhandwaldes auf 48 verringert wurden. Von 9130 Beschäftigten, davon 79 % Arbeiter und 21 % Angestellte, konnten 1992 nur 2.800 Personen, darunter 1.670 Arbeiter, in die neue Forstverwaltung übernommen werden. Das Verfahren der Personalauswahl und der Verbleib der nicht übernommenen Beschäftigten wird dargelegt. Weitere Strukturreformen und Personalreduzierungen in der Forstwirtschaft sind auch in Zukunft zu erwarten, da die Personalkosten mit 71 % der Gesamtkosten die bedeutendste Kostenart bilden.