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  • Titel
    The spatial distribution and plant specificity of Neuropterida in different forest sites in Southern Germany
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    6 Tab., 42 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    4627
  • Datensatznummer
    200075353
  • Quelle
  • Abstract
    In Wäldern unterschiedlicher Struktur wurde die Neuropteriden-Fauna mit Fallen im Kronenraum sowie in Bodennähe erfaßt. Die fünf Wälder bilden einen Gradienten hinsichtlich der Baumartenzusammensetzung, der vom fichtendominierten Wirtschaftswald über Wirtschaftwälder mit zumnehmenden Laubholzanteil bis hin zu einem ungenutzten Laubwald reicht. In den Jahren 1995 bis 1997 wurden ingesamt 1396 Neuropterida aus 44 Arten der Familien Raphidiidae, Coniopterygidae, Hemerobiidae und Chrysopidae gefangen. Die meisten Individuen und Arten traten in Lufteklektoren im Kronenraum auf. Die Artenzusammensetzung unterschied sich sowohl zwischen den Wäldern als auch zwischen den Baumarten. Die meisten Arten wurden auf Eiche (Quercus petraea) gefangen, gefolgt von Lärche (Larix decidua), Fichte (Picea abies) und Buche (Fagus sylvatica). 18 Arten traten in den Fängen selten auf. Die häufigeren Arten können in drei Gruppen eingeteilt werden, die i) vornehmlich auf Nadelhölzern, ii) vornehmlich auf Laubhhölzern oder iii) auf beiden Gehölzarten gefangen wurden.