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  • Titel
    Baumringe als Zeugen kurzzeitiger Kontaminationen der Umwelt mit Tritium
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    5 Abb., 1 Tab., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Abgeschriebene PublikationUnselbständiges Werk
  • ISBN
    3-900312-76-1
  • Standardsignatur
    12901
  • Datensatznummer
    200075345
  • Quelle
  • Abstract
    Die retrospektive Abschaetzung von lokalen Tritiumkontaminationen der Umwelt kann aus verschiedenen Gruenden notwendig sein, beispielsweise zur Verifikation von Aufzeichnungen von Ueberwachungsgeraeten bei kerntechnischen Anlagen oder wenn in einem Gebiet Messdaten ueber den Tritiumgehalt in der Umwelt fehlen. Die Analyse der Jahrringe vom Baeumen bietet sich fuer solche Zwecke an, da das Zellulose-gebundene Tritium die Tritiumkonzentration in der Umwelt gut widerspiegelt und Baeume in den meisten Gegenden anzutreffen sind. Eine ungewoehnliche Tritiumverteilung in den Monatsniederschlagen vom Mai 1974 in Oesterreich bot die Moeglichkeit, die Eignung der Baumringanalyse fuer den Nachweis kurzzeitiger Kontaminationen zu studieren. Fuer das betroffene Gebiet wurde ein signifikant hoeherer Tritiumgehalt im Jahresring 1974 festgestellt als fuer die nicht betroffene Umgebung, und im langjaehrigen Tritiumverlauf zeichnet sich das Ereignis als deutliches Maximum ab. Somit kann dieses Verfahren als Kontrollmethode fuer Tritiumabgaben der Kernindustrie an die Umwelt eingesetzt werden.